Robotic Process Automation unterstützt bei der komplexen Steuerung von Informationen

2. Hindernisse bewältigen

Treffen Bestands- und Neusysteme aufeinander, sind technische Schwierigkeiten vorprogrammiert. Durch die Menge an Datenlieferanten des IoT ergibt sich eine mit deren Anzahl wachsende Datenflut in sämtlichen Unternehmensbereichen. Was zunächst unproblematisch erscheint, macht sich mit der fehlenden Kompatibilität zwischen isolierten oder nur individuell adressierbaren Bestandssystemen und neuen, offenen Technologien mit Standardschnittstellen bemerkbar. Nicht nur bei überholten Industrieanlagen, sondern auch bei Architekturen anderer Branchen, in denen zahlreiche Daten verarbeitet werden, treten dabei häufig Probleme auf. Dies betrifft auch den Einzelhandel mit seiner teils in die Jahre gekommenen EDV-Technik. Bei dem Versuch, diese Infrastrukturen zu modernisieren, machen sich in der Regel hohe Kosten und ein enormer Aufwand bemerkbar. Im Idealfall stehen viele der internen Altsysteme zwar in Planung zur Ablösung, sind aber dennoch vorhanden: Sie stellen sich oftmals als sehr unkooperative Komponenten in Bezug auf Datenaustausch mit den modernen Technologien heraus und bieten eine Individualisierung von Schnittstellen schlimmstenfalls gar nicht erst an. Auch wenn die Datenflut aus der IoT-Plattform bereits vor der Tür steht, muss sie im wahrsten Sinne des Wortes durch ein Fenster ins System geschleust werden: Beispielsweise unter Zuhilfenahme einer altbewährten Applikation, mit der ein Mitarbeiter die Eingabe manuell bewerkstelligen muss.

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Post Author: Alexander Steiner, Chief Solution Architect der meta:proc GmbH

Alexander Steiner ist Chief Solution Architect der meta:proc GmbH in Köln und übersetzt Kundenanforderungen in technisch umsetzbare Lösungen. Dabei nutzt er zuvor gemeinsam entwickelte Strategien, um die RPA-Implementierung optimal und möglichst nahtlos in eine existierende Unternehmens- und Prozesslandschaft einzubetten.