Drei Irrtümer gefährden RPA-Erfolg

Trugschluss 3: RPA ist eine Automatisierungsplattform

Auf jeden Fall darf RPA nicht als die Lösung schlechthin für die intelligente Automatisierung betrachtet werden, sie ist lediglich ein kleiner Teil des Puzzles. Für die Automatisierung und Reduzierung der Komplexität umfassender Prozesse, die sich über interne und externe Systeme, maschinelle und menschliche Arbeiten, maßgeschneiderte Software sowie Systeme und Anwendungen von Drittanbietern erstrecken, sind RPA-Lösungen nicht entwickelt worden. Dafür gibt es iBPMS (intelligente Business Process Management Software)-Plattformen.

RPA hingegen ist ideal geeignet für die Automatisierung von Arbeiten, die drei Bedingungen erfüllen: hohes Volumen, geringe Komplexität und Regelbasiertheit. Und in aller Regel erkennen Unternehmen sehr schnell, dass es weit weniger Tätigkeiten gibt, die alle drei Kriterien erfüllen, als sie ursprünglich dachten.


Jörg Richter, Head of Solutions Sales Consulting bei Pegasystems, erklärt:

„Die Vermeidung der genannten Fehler ist ein erster Schritt für eine erfolgreiche RPA-Nutzung. Wichtig ist die Erkenntnis, dass RPA eine eigenständige Technologie ist, die sich durch die Automatisierung von regelbasierten Aufgaben mit hohem Volumen und geringer Komplexität auszeichnet. RPA-Tools funktionieren dann am besten, wenn sie umfassendere Automatisierungslösungen ergänzen, das heißt Plattformen für die digitale Prozessautomatisierung und für das intelligente Business Process Management. Sie wurden entwickelt, um komplexe Unternehmensprozesse zu orchestrieren und zu rationalisieren. Und RPA-Implementierungen können hier einen Teilbereich abdecken.“

Post Author: Redaktion des ROBINAUT

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