Robotic Process Automation unterstützt bei der komplexen Steuerung von Informationen

3. Arbeit nach Vorbild

Bei der Bewältigung von Schnittstellenproblemen zwischen probaten und modernen Technologien kommt RPA zum Einsatz. Die Softwarelösung unterstützt dabei, manuelle Geschäftsprozesse zu automatisieren und ersetzt die zuvor von Mitarbeitern ausgeführte Schnittstellenbedienung. RPA verknüpft innovative IoT-Anwendungen mit etablierten Umgebungen, wie etwa den Materialwirtschafts-, Lagerhaltungs-, Produktionsplanungs-, Antrags-, Leistungs- und Bestands-kundensystemen. Software-Roboter erledigen Aufgaben nach ihrem menschlichen Vorbild und kooperieren dabei mit sämtlichen Oberflächen einer Applikation. So lassen sich vorhandene Benutzerschnittstellen interaktiv bedienen. Der zeitliche Aspekt spielt bei der Anwendung von Automatisierungslösungen eine entscheidende Rolle: Während herkömmliche Tools, die Legacy-Systeme mit dem IoT verbinden, eine durchschnittliche Implementierungszeit von sechs bis zwölf Monaten vorweisen, kommt RPA bereits nach circa drei bis acht Wochen zum Einsatz. Auch branchenübergreifend lassen sich die Bots problemlos bei veralteten Systemen anwenden, zum Beispiel wenn auf externe Netzwerke bei Kunden oder Geschäftspartnern zugegriffen werden soll. Bei diversen Projekten dieser Art bietet RPA sowohl kurz- als auch langfristig Lösungen – mit überschaubaren Implementierungskosten und ohne aufwendige Neuanschaffungen. Das Risiko ist dabei sehr gering, da die Bots mit einer Fehleranfälligkeit von null arbeiten.

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Post Author: Alexander Steiner, Chief Solution Architect der meta:proc GmbH

Alexander Steiner ist Chief Solution Architect der meta:proc GmbH in Köln und übersetzt Kundenanforderungen in technisch umsetzbare Lösungen. Dabei nutzt er zuvor gemeinsam entwickelte Strategien, um die RPA-Implementierung optimal und möglichst nahtlos in eine existierende Unternehmens- und Prozesslandschaft einzubetten.